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Vor mehr als hundert Jahren, 1914, brach der britische Polarforscher Ernest Shackleton mit seinem Segelschiff Endurance zu einer Antarktis-Expedition auf. Im unwirtlichen Weddellmeer fror das Schiff allerdings im Eis ein, war zehn Monate lang bewegungsunfähig, wurde 1915 schließlich zerquetscht und sank. Der Besatzung gelang es damals in einer spektakulären Aktion, sich mit Rettungsbooten auf Elephant Island in Sicherheit zu bringen.

Unvergessen ist die Geschichte, wie Shackelton mit wenigen Männern in einem kleinen Beiboot, der James Caird, die knapp 1500 Kilometer nach Südgeorgien zurücklegte, um Hilfe zu holen. Das Boot wurde in einem starken Sturm fast zerstört. Auf Südgeorgien angekommen, musste Shackleton noch die Insel samt hoher Berge durchqueren, um die Walfangstation Stromnes auf der Nordseite der Insel zu erreichen. Dank Shackeltons Einsatz konnten alle Männer der Expedition gerettet werden.

Nun wurde das lange verschollene Wrack der Endurance im Weddellmeer in ca. 3000 Metern Tiefe gefunden, unweit der Stelle, wo es vor über 100 Jahren gesunken war. Ein sensationeller Fund, der dem Anfang Februar von Kapstadt aus mit dem südafrikanischen Eisbrecher „Agulhas II“ aufgebrochenen Forschungsteam gelang. Frühere Versuche, das 44 Meter lange Wrack zu lokalisieren, waren vor allem wegen der schwierigen Bedingungen auf dem eisbedeckten Südpolarmeer nicht von Erfolg gekrönt gewesen. 

Die Aufnahmen des Tauchroboters zeigen, dass die Endurance in einem guten Zustand ist. Sogar der Schriftzug ist noch zu lesen. Geborgen werden soll das Schiffswrack nicht, es ist im Antarktis-Vertrag als historische Stätte geschützt.

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